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Einzelhandel

95 Prozent der NRW-Händler wollen Termin-Shopping anbieten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die große Mehrheit der Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen will die neuen Möglichkeiten für die Öffnung ihrer Geschäfte nutzen. Das hat eine Umfrage des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen ergeben. Danach wollen fast 95 Prozent der Befragten das Einkaufen nach Terminvergabe anbieten. Seit Montag dürfen die Geschäfte in NRW Kunden nach vorheriger Anmeldung («Click and Meet»)und in begrenzter Zahl wieder bedienen, wenn in den jeweiligen Städten und Kreisen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen unter der Marke 100 liegt. Der wichtige Wochenwert stieg nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt wieder leicht an.

dpa

Laut Umfrage sind die Erwartungen der Händler aber gemischt. 16 Prozent der Umfrageteilnehmer erhoffen sich deutlich positive Umsatzeffekte, weitere 40 Prozent immer noch nennenswerte Umsatzeffekte, teilte der Handelsverband mit. Ein knappes Drittel der Befragten erwartet hingegen, dass die durch den Einkauf mit Termin erzielten Umsatzerlöse die durch den Aufwand entstehenden Kosten nicht vollständig kompensieren werden.

«Die Lage im Lockdown bleibt verzweifelt», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW, Peter Achten. Zwar schöpften einige Einzelhändler wieder etwas Hoffnung aus der Möglichkeit, Kunden nach Terminvergabe bedienen zu dürfen. Dennoch bleibe die Angst vor der Existenzaufgabe enorm hoch. ««Wir brauchen eine schnellstmögliche Öffnung der Läden mit funktionierenden Hygienekonzepten und Tempo bei den Wirtschaftshilfen«, sagte Achten.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-737185/2

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