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Gesundheit

Abwärtstrend bei der Corona-Neuinfektionsrate hält an

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Entwicklung der Corona-Neuinfektionsrate nährt auch in Nordrhein-Westfalen Vorfreude auf die Rückkehr in ein normales Leben. Das Robert Koch-Institut meldete am Samstag, wie schon in den Tagen zuvor, erneut eine sinkende Sieben-Tage-Inzidenz. Mit 41,6 gerechnet auf 100.000 Einwohner (Freitag: 44,8) lag sie allerdings höher als im Bundesdurchschnitt, den das RKI mit 37,5 bezifferte.

dpa

Ein Patient lässt vor einer Arztpraxis einen Abstrich für einen Corona-Test machen. Foto: Kay Nietfeld

Die Zahl der Kreise und kreisfreien Städte, die unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 lagen, wuchs von Freitag auf Samstag von 15 auf 16. Der Grenzwert 35 markiert die günstigste Kategorie im dreistufigen NRW-Fahrplan für Öffnungen und Lockerungen in der Pandemie. Erleichterungen können in allen Stufen frühestens am übernächsten Tag greifen, nachdem der Wert zuvor fünf Werktage lang in Folge nicht überschritten worden ist.

Weiterhin liegt keine Stadt und kein Kreis in NRW oberhalb der Marke 100. Jenseits dieser Schwelle gilt die Bundes-Notbremse mit Ausgangsbeschränkungen. Schon am Freitag - der erste Tag, an dem die aktualisierte Corona-Schutzverordnung griff - hatten die allermeisten der 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW mindestens die Stufe 3 erreicht mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 50. Sie erlaubt bereits zahlreiche Lockerungen in vielen Bereichen, allerdings mit größeren Einschränkungen zum Beispiel bei Gruppengrößen und Testanforderungen als in den Stufen 1 und 2.

© dpa-infocom, dpa:210529-99-785387/2

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