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Aus Japan-Tag werden coronabedingt Japan-Tage

Düsseldorf (dpa/lnw) - Aus dem Publikumsmagnet Japan-Tag werden in diesem Jahr in Düsseldorf Japan-Tage mit Online-Veranstaltungen und der Hoffnung auf eine Anime-Messe und Feuerwerk im Spätsommer. Das Fest der deutsch-japanischen Freundschaft werde räumlich und zeitlich entzerrt, sagte Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Geplant seien zahlreiche Veranstaltungen, ein Teil davon digital von Mai bis in den Herbst hinein. Als Höhepunkte nannte er unter anderem eine virtuelle Online-Convention DigiKomi am 22. Mai, die für den 7. und 8. August geplante Anime- und Japan-Expo DoKomi sowie das japanische Feuerwerk etwa im Spätsommer oder Herbst. «Wir wollen die ganze Bandbreite japanischer Kultur in Düsseldorf zeigen.»

dpa

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller steht am Fleher Deich. Foto: Jonas Güttler

Ob die Einzelveranstaltungen im Rahmen der Japan-Tage Vorreiter für andere in der Landeshauptstadt sein werden, müsse man abwarten. Die sinkenden Infektionszahlen und steigenden Impfquoten gäben Grund zum Optimismus. «Natürlich werden wir keine Großveranstaltungen über den Sommer machen können. Also Hunderttausende Zuschauer am Rheinufer - das können wir uns ebenso wenig vorstellen wie eine Kirmes im Juli», sagte Keller. Er gehe dennoch davon aus, dass über den Sommer wieder Präsenzveranstaltungen machbar sein werden. Man denke in Düsseldorf noch über die Jazz-Rally nach, das Frankreich-Fest sei auch noch ein Thema, erläuterte er. Was, wann mit wie vielen Zuschauern und welchen Hygiene-Konzepten stattfinden werde, könne man noch nicht sagen.

Zuletzt fand der Japan-Tag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt 2019 mit rund 600 000 Menschen statt. 2022 soll es wieder wie gewohnt ein kompaktes Programm für einem Tag geben, der mit dem Feuerwerk endet.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-478138/2

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