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Bahnverkehr in NRW weiter gestört: Überspülungen auf A 61

Düsseldorf (dpa)

Von dpa

Autobahn A1 , ein Teil der Fahrbahn und der Lärmschutzwand stürzt in die Erft. Foto: David Young/dpa

Wegen Überflutungen bleibt der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen weiterhin massiv gestört. Zahlreiche Strecken waren am Freitagnachmittag entweder noch komplett gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit. Nach wie vor gebe es kein umfassendes Lagebild der Schäden. «Wo immer es die Gegebenheiten vor Ort möglich machen, laufen bereits erste Reparaturen», hieß es. Die Wassermassen hatten Gleise, Weichen, Signaltechnik und Bahnhöfe in vielen Teilen des Landes stark beschädigt.

Im Nahverkehr könnten viele S-Bahnen und Regionalzüge wegen gesperrter Strecken nicht oder nur eingeschränkt fahren. Die Bahn habe einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, soweit es die Straßenverhältnisse zuließen. Seit Freitagnachmittag ist die Stadt Wuppertal von Köln aus wieder mit dem Regionalzug erreichbar, teilte die Bahn weiter mit.

Im Fernverkehr ist unter anderem der Abschnitt Wuppertal-Hagen-Dortmund derzeit den Angaben zufolge nicht befahrbar. Es kommt zu Zugausfällen. Die Strecke Köln-Düsseldorf-Essen-Dortmund ist nur mit erheblichen Einschränkungen befahrbar. Auch der internationale Fernverkehr von und nach Brüssel sei immer noch unterbrochen, da in Belgien zahlreiche Strecken gesperrt sind.

Auf den Autobahnen im Rheinland wurden am Freitag laut Angaben eines Sprechers der Autobahn GmbH Rheinland «nach und nach» wieder einige Strecken freigegeben. Dennoch gebe es noch immer zahlreiche Sperrungen, besonders kritisch sei es auf der Autobahn 61: Zwischen Kerpen und Rheinbach seien die Fahrspuren teils derart überspült, «dass man nichts mehr von der Autobahn sieht», so der Sprecher. Im nördlichen Rheinland, etwa Richtung Mönchengladbach oder Düsseldorf, normalisiere sich die Lage langsam. Insgesamt gehe das Wasser zurück. Das Kreuz Leverkusen auf der A 1 blieb am Freitagnachmittag gesperrt.

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