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Baseler Museum zeigt Tinguelys Kunst auf Schiff

Gelsenkirchen (dpa/lnw)

Der Schweizer Bildhauer Tinguely schuf verspielte Maschinen mit Musik und Bewegung. 30 Jahre nach seinem Tod feiert das Tinguely-Museum den Meister im Sommer mit einer Schiffsreise. Am Montag und Dienstag macht die «MS Evolutie» Station in Gelsenkirchen.

Von dpa

Das umgebaute Frachtschiff MS Evolutie auf dem Rhein. 30 Jahre nach dem Tod des Bildhauers Tinguely kommt das Tinguely-Museum per Schiff nach Deutschland. Foto: Matthias Willi/Museum Tinguely Basel/dpa/Archivbild

Ein Kunst-Schiff des Baseler Museums Tinguely macht am Montag und Dienstag Station in Gelsenkirchen. Thema ist das Werk des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925-1991). An Bord des umgebauten Binnenschiffs sind neben einer kleinen Ausstellung Modelle seiner sogenannten kinetischen Werke zu erleben. Auf dem Deck steht die Brunnenskulptur «Schwimmwasserplastik», die normalerweise vor dem Museum montiert ist.

Anlass für die Fahrt entlang wichtiger Stationen des Künstlers ist das 25-jährige Bestehen des Museums. Start war am 27. Juni in Basel. Mehrtägige Aufenthalte gab es bereits unter anderem in Paris, Antwerpen und Amsterdam. In Nordrhein-Westfalen sind vier Stopps vorgesehen (Gelsenkirchen, Duisburg, Krefeld, Düsseldorf), bevor es über Koblenz, Frankfurt und Mannheim wieder zurück in die Schweiz geht. Tinguely ist bekannt für große Skulpturen, die sich bewegen und Geräusche machen.

In Gelsenkirchen hatte Tinguely kinetische Wandobjekte für das 1959 eröffnete Musiktheater geschaffen. Neben der Ausstellung an Bord und Workshops, die dort angeboten werden, bringt das Museum auch drei Performances mit. Eine davon stammt von der in Berlin lebenden Künstlerin Nevin Aladağ. Bei «Body Instruments» trägt jemand spezielle Musikinstrumente am Körper und auf dem Kopf. Die musikalischen Klänge entstehen durch die Körperbewegungen.

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