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Belastungstest auf maroder Autobahnbrücke gestartet

Herne (dpa/lnw) - Ein Belastungstest auf der dafür gesperrten maroden A43-Brücke bei Herne hat am Samstag mit mehreren mit Kies beladenen Lastwagen begonnen. Die Untersuchungen sollen laut einem Sprecher der zuständigen Autobahn-Gesellschaft bis zum Nachmittag gehen.

dpa

Lastwagen parken während eines Belastungstests auf der beschädigten A43-Emschertalbrücke. Foto: Marcel Kusch

Die Belastungsprobe soll klären, welche Fahrzeuge künftig über die Brücke rollen dürfen. Schon seit einem Monat ist die Strecke zwischen den Autobahnkreuzen Herne und Recklinghausen nur noch für Fahrzeuge leichter als 3,5 Tonnen freigegeben. Je nach Ergebnis der Tests muss die Brücke schlimmstenfalls für den gesamten Verkehr gesperrt werden, bis ein Neubau entstanden ist.

Um ein genaues Bild vom Zustand der Brücke zu bekommen, findet unter kontrollierten Bedingungen die Belastungsprobe statt. Dazu wurden am Samstag mit Kies beladene Lastwagen auf die Brücke gerollt und an verschiedenen Positionen platziert. In den Wochen zuvor angebrachte Sensoren sammeln Daten und können die kleinsten Abweichungen in einem Modell darstellen.

Am folgenden Wochenende finden weitere Tests statt, um das Bild zu komplettieren. In beiden Fällen muss die Strecke von Freitagabend an das gesamte Wochenende gesperrt bleiben, kündigte die Autobahn GmbH an. Bewertbare Ergebnisse der Tests und Messungen liegen erst Ende Juni vor, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:210515-99-607425/2

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