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Betreiber: Nur wenige E-Scooter in Gewässern versenkt

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

E-Scooter sind auf einem Bürgersteig abgestellt. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild

In Düsseldorf sind laut den Betreiberfirmen nur wenige E-Scooter in Gewässern versenkt worden. Von fünf Firmen, die E-Scooter in der Landeshauptstadt aufstellen, antworteten bislang zwei auf eine entsprechende Anfrage der Verwaltung. Das Ergebnis: Ein Betreiber geht davon aus, dass von 37 vermissten Rollern binnen drei Monaten drei in ein Gewässer geworfen wurden. Die zweite Verleihfirma geht davon aus, dass von 100 Fahrzeugen in zwei Jahren etwa 25 in einem Gewässer verschwanden. Die Zahlen stammen aus einem Bericht an den Düsseldorfer Stadtrat aus der vergangenen Woche.

In Köln hatte die Initiative «Krake», die regelmäßig Aufräumaktionen im und am Rhein organisiert, die Zahl versenkter E-Scooter im Rhein auf 500 geschätzt. Eine bereits geplante Bergung wurde vorerst abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Wie viele E-Scooter wirklich im Rhein bei Köln liegen, ist unklar.

Zur Befürchtung, dass die Akkus der E-Roller Gewässer belasten könnten, teilte die Düsseldorfer Stadtverwaltung mit: «Konkrete Gewässerverunreinigungen» seien bisher weder vom zuständigen Landesamt LANUV weder für den Rhein noch von der Stadt Düsseldorf als zuständige Behörde für kleinere Gewässer festgestellt worden.

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