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Bislang keine Todesopfer in Erftstadt-Blessem entdeckt

Erftstadt (dpa)

Von dpa

Trümmer eingestürzter Häuser liegen im Ortsteil Blessem. Foto: David Young/dpa

In der besonders vom Hochwasser betroffenen nordrhein-westfälischen Ortschaft Erftstadt-Blessem gibt es bislang keine bestätigten Todesopfer. Das sagte ein Kreisprecher am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Die Lage in Blessem sei derweil weiter angespannt.

In anderen Teilen des Kreises gingen die Pegelstände unterdessen zurück, im Norden habe man Evakuierungen aufheben können. Da die Arbeiten der Rettungskräfte im Bereich Blessem noch in vollem Gange sind, könne man nicht ausschließen, noch Todesopfer zu finden. Belastbare Zahlen zu Vermissten gebe es nicht.

Im Stadtteil Blessem waren mindestens drei Wohnhäuser und ein Teil der historischen Burg eingestürzt. «Wir gehen von mehreren Toten aus, wissen es aber nicht», hatte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag in Düsseldorf gesagt. Erftstadts Bürgermeisterin Carolin Weitzel (CDU) sagte am Freitagabend in den ARD-«Tagesthemen», dass man bereits die meisten der von Wasser eingeschlossenen Autos kontrolliert und keine Opfer gefunden habe.

Am Samstagmittag will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Erftstadt besuchen.

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