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Fußball

BVB hofft auf Coup gegen Manchester City: «Nicht verstecken»

Diesen Gegner hätte sich Borussia Dortmund liebend gern erspart. Denn mit Manchester City trifft der Bundesliga-Fünfte im Champions-League-Viertelfinale auf einen Topfavoriten. Dennoch glaubt der BVB an eine Chance.

dpa

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung von Borussia Dortmund. Foto: Federico Gambarini

Dortmund (dpa/lnw) - Von einem Glückslos konnte wahrlich keine Rede sein. Deshalb hielt sich die Vorfreude von Sebastian Kehl auf die beiden Viertelfinal-Spiele von Borussia Dortmund gegen Manchester City in Grenzen. «Ehrlich gesagt habe ich mir zwei Mannschaft nicht gewünscht. Eine davon war Manchester City. Weil ich sie für den Topfavoriten halte», kommentierte der Lizenzspielerchef wenige Minuten nach der Auslosung am Freitag. «Es wird ein harter Brocken, und es werden zwei sehr schwierige Spiele für uns.»

Kehl erinnerte an die starken Auftritte des Teams um den ehemaligen BVB-Star Ilkay Gündogan im Achtelfinale der Königsklasse gegen Borussia Mönchengladbach, in denen sich der Tabellenführer der Premier League mit jeweils 2:0 durchgesetzt hatte. «Manchester City ist im Moment in einer fantastischen Verfassung. Mit welcher Dominanz sie ihre Gegner beherrschen, haben zuletzt die Gladbacher zu spüren bekommen», sagte der ehemalige BVB-Kapitän.

Bei allem Respekt vor dem souveränen Tabellenführer der Premier League sieht Kapitän Marco Reus die Borussia jedoch nicht chancenlos: «Es ist es ein schwieriges Los. Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir haben in der Champions League oft genug bewiesen, dass wir imstande sind, einiges zu zeigen.»

Eine der positiven Aspekte der Auslosung ist das Wiedersehen mit Ilkay Gündogan: «Das wird sicherlich cool. Seine Entwicklung in den letzten Jahren ist fantastisch. Er ist ein wichtiger Bestandteil von Manchester City geworden. Ich hoffe, dass wir die Möglichkeit haben, in Dortmund zu spielen. Das wäre auch großartig für ihn», sagte Kehl mit Bezug auf die derzeitigen Corona-Regeln.

Gündogan reagierte positiv auf die Auslosung. «Freue mich riesig über unser Champions-League-Los - auch wenn es schade ist, dass es leider kein Wiedersehen mit der Gelben Wand geben wird», twitterte der deutsche Nationalspieler: «Erwarte eine sehr schwierige Herausforderung in zwei hoffentlich hochklassigen Spielen.»

Mut macht dem BVB das letzte Champions-League-Duell mit Manchester City: In der Gruppenphase 2012/13 erkämpfte sich der Revierclub auswärts ein hochverdientes 1:1 und siegte daheim mit 1:0. Damals schaffte es die Borussia bis ins Finale gegen den FC Bayern (1:2).

© dpa-infocom, dpa:210319-99-889526/4

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