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Konjunktur

Coronahilfen: CDU-Landtagsfraktion regt Weiterentwicklung an

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die CDU-Fraktion im NRW-Landtag hat bei der Bundesregierung eine Weiterentwicklung der Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Firmen angeregt. Die Ideen wurden in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) formuliert, wie die Fraktion am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Ein Kernpunkt sei, dass die Zugangsschwellen zu den Hilfen gesenkt werden müssten. Sprich: Hilfe müsse schon bei geringerem Einnahmeausfall möglich sein. Zudem müsse der Deckel für die Überbrückungshilfen entfallen. Bis zu 100 Prozent der Fixkosten sollten erstattet werden können.

dpa

Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase

Antragsberechtigt sind bisher Unternehmen, deren Umsatz in den Monaten April und Mai zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten gesunken ist. Sie bekommen dann für die Fördermonate Juni bis August fixe Betriebskosten wie etwa Mieten von insgesamt bis zu 150 000 Euro erstattet. Die Spitzen der schwarz-roten Koalition hatten sich im August darauf verständigt, die Überbrückungshilfen bis Ende des Jahres zu verlängern. Das bedeutet, Unternehmen sollen bei erheblichen Umsatzausfällen nun auch für die Monate September bis Dezember Hilfen beantragen können.

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