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Deutschland kürt Teilnehmer für Eurovision Song Contest

Köln (dpa)

Springt für Deutschland beim Eurovision Song Contest in diesem Jahr mehr heraus als ein letzter oder vorletzter Platz? Am Freitag entscheidet sich in Köln, wer mit dieser Mission betraut wird.

Von dpa

Alina Süggeler und Andreas Weizel von der Band Frida Gold. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Deutschland kürt am Freitagabend (22.20 Uhr) seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2023. Ins Rennen um das Ticket für den populären Musikwettbewerb gehen neun Bewerber. Zu den bekannteren Namen des Vorentscheids in Köln, den die ARD überträgt, zählen die Band Frida Gold («Wovon sollen wir träumen») und der Party-Sänger Ikke Hüftgold (46, «Dicke Titten, Kartoffelsalat»). Sie treten an gegen Singer-Songwriter Will Church, die Rockband Lord Of The Lost, Musiker René Miller, Singer-Songwriterin Anica Russo, die Pop-Punk-Band Lonely Spring, Sänger TRONG und die Pop-Folk-Musikerin Patty Gurdy. Moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger (48).

Die Entscheidung, wer Deutschland beim ESC vertritt, soll in einer Mischung aus Publikumsabstimmung und Fachjury-Votum entschieden werden. Online konnten ESC-Fans bereits seit dem 24. Februar ihre Stimme abgeben. Am Abend des Vorentscheids kommen nun noch SMS und Anrufe hinzu. Diese beiden Votings bilden dann 50 Prozent der finalen Entscheidung. Die anderen 50 Prozent tragen Fach-Jurys aus acht verschiedenen Ländern bei.

Ausgetragen wird der ESC am 13. Mai im englischen Liverpool. Großbritannien springt als ESC-Gastgeberland für die von Russland angegriffene Ukraine ein, die den Wettbewerb 2022 in Turin eigentlich gewonnen hatte.

In den vergangenen Jahren war der Wettbewerb für Deutschland im Großen und Ganzen ein Fiasko. Seit 2015 hagelte es letzte oder vorletzte Plätze. Einzige Ausnahme war 2018 Musiker Michael Schulte, der einen vierten Platz holte.

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