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Ein Hauch von Kirmes: Soest lockt mit Buden und Karussells

Soest (dpa/lnw) - Mit einigen Kinderkarussells und Imbissständen entlang einer Flaniermeile kehrt in Soests Innenstadt abermals ein wenig mehr Normalität in der Coronapandemie zurück. Man wolle ein Angebot für Familien schaffen und angesichts sinkender Inzidenzen Besuchern von Fußgängerzone und historischer Altstadt «ein bisschen was bieten», was nun lange nicht möglich war, kündigte Thorsten Bottin, Sprecher der Stadt Soest, am Donnerstag an. Acht Imbissbuden und zwei Karussells sollen von Freitagvormittag bis Ende Juni an den Start gehen. Alle werden betrieben von Schaustellern aus der Region, denen damit eine Chance auf ein wenig Umsatz gegeben werden soll, sagte Bottin weiter. Die Anbieter stellten dabei die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sicher. So komme etwa bei den Karussells kindgerechtes Desinfektionsmittel zum Einsatz.

dpa

Ein Mitarbeiter schraubt eine Glühbirne in die Fassung an einem Imbissstand. Foto: Friso Gentsch

Die Altstadt von Soest ist bereits seit mehr als einer Woche deutlich belebter als in den Monaten zuvor: Weil die Kommune an einem Modellprojekt teilnahm, konnten dort nach mehr als einem halben Jahr bereits am 12. Mai erste Gastronomen unter Auflagen wieder Gäste auf Außenterrassen bewirten.

Weil die Sieben-Tages-Inzidenz inzwischen unter 50 gesunken ist, dürfen in Soest ab Samstag auch wieder negativ auf das Coronavirus getestete oder immunisierte Restaurant- und Cafébesucher drinnen Platz nehmen. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts hat es im Kreis Soest zuletzt 33,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gegeben - niedriger lag die Inzidenz am Donnerstag nur in Münster und im Kreis Coesfeld.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-678858/3

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