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Einigkeit über wichtiges Bahnprojekt «Westspange» in Köln

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Verkehrsminister Hendrik Wüst. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Die Finanzierung für eine wichtige neue Schienenverbindung am chronisch überlasteten Bahn-Knotenpunkt Köln steht. Der Bund habe zugesichert, 75 Prozent der Kosten für das Milliardenprojekt «Westspange» zu übernehmen, teilten die NRW-Minister für Verkehr und Finanzen, Hendrik Wüst und Lutz Lienenkämper (beide CDU), am Montag in Düsseldorf mit.

Das Vorhaben, dessen Kosten nach erster Schätzung etwa 2,3 Milliarden Euro beträgt, soll den ständig wachsenden Bahnverkehr am Knotenpunkt Köln mit einer neuen Trasse entlasten. Bislang fahren S-Bahnen, Regional- und Fernverkehr durch den Hauptbahnhof, der wie ein Nadelöhr wirkt. Der Baubeginn steht noch nicht fest. Im Kern geht es um den Bau einer S-Bahn-Verbindung zwischen Köln-Hansaring und Hürth-Kalscheuren im Südwesten von Köln.

Für das Schienen-Projekt sollen keine Ausgleichsmittel für den Braunkohleausstieg verwendet werden. Das Rheinische Revier soll aber besser angebunden werden. Der finanzielle Beitrag von NRW könnte bis zu 900 Millionen Euro aus dem regulären Haushalt betragen, sagte Lienenkämper.

Durch den Bau der «Westspange» könnten im Bahnknoten Köln freie Kapazitäten im Nah- und Fernverkehr geschaffen werden, erklärte Klaus Voussem, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Nur so könnten die geplanten S-Bahn-Verkehre etwa im Kreis Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss in Betrieb genommen werden.

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