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Einkaufen mit Termin: Terminvergabe auch an Ladentür möglich

Düsseldorf (dpa/lnw) - Beim ab Montag erlaubten sogenannten Termin-Shopping dürfen Händler den Kunden auch am Ladeneingang einen Termin geben. Darauf hat das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hingewiesen.

dpa

Geschäfte sind geschlossen. Foto: Oliver Berg

Es gebe keine Vorgaben bezüglich des zeitlichen Abstands zwischen Terminvergabe und Terminbeginn, erklärte ein Sprecher. «Somit kann ein Händler am Eingang des Ladens einem Kunden (unter Einhaltung der Hygieneregeln beziehungsweise kontaktlos) einen Termin geben.» Sofern die Regel von 40 Quadratmetern pro Kunde eingehalten werde, könne der Termin auch sofort beginnen. Durch den Händler festzulegen sei der in der Corona-Schutzverordnung vorgeschriebene «fest begrenzte Zeitraum» für den Zutritt.

Ob die Termine persönlich, telefonisch, per Whatsapp, Email, Fax oder auf anderem Wege vereinbart werden müssen, sei nicht geregelt. «Bei der Terminvergabe müssen die Kontaktinformationen des Kunden erfasst werden», erklärte der Sprecher. Was die Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit angehe, gebe es keine Vorgaben. Besondere technische Lösungen würden nicht verlangt, könnten aber gegebenenfalls helfen.

Laut der neuen Corona-Schutzverordnung ist ab Montag der Einkauf in NRW in den bisher geschlossenen Einzelhandelsgeschäften mit Termin erlaubt. Die entsprechende Regelung gilt bei einer «stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100». Die Anzahl der Kunden ist je nach Quadratmeterzahl begrenzt. Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen ohne Termin öffnen. Die bisher etwa für Supermärkte, Apotheken und Tierbedarfsmärkte geltenden Regelungen bleiben bestehen.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-699539/4

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