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Ex-Mossad-Chef: Virtueller Raum ist das neue Schlachtfeld

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Ex-Mossad-Chef Tamir Pardo. Foto: Ronen Zvulun/Pool/REUTERS POOL/dpa/Archiv

Das Internet hat sich nach Ansicht von Ex-Mossad-Chef Tamir Pardo zu einem Schlachtfeld entwickelt. Cyber-Attacken seien wie «stille Nuklearwaffen»: Sie könnten Unternehmen und sogar Staaten entscheidend treffen, sagte Pardo am Dienstag bei einer Online-Konferenz von Nordrhein-Westfalens Israelbüro.

Noch seien 85 Prozent der Hacker-Angriffe finanziell motiviert, aber dies könne sich ändern, warnte Pardo. Vor Staaten, die Cyber-Kriminelle engagieren, ausstatten und kontrollieren, sollten sich alle Unternehmen fürchten. Je mehr Wirtschaftsprozesse digital verknüpft seien, desto größer werde die Gefahr. Dies sei kein Problem der IT, sondern jedes Vorstands privater und öffentlicher Unternehmen.

Pardo war von 2010 bis 2015 Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad und vertritt nun ein Unternehmen für Cybersicherheit.

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