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Fachkräfte aus Jordanien und Ägypten für Elektrohandwerk

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

In einem Pilotprojekt soll in Nordrhein-Westfalen getestet werden, ob Fachkräfte aus Jordanien und Ägypten den Personalmangel im Elektrohandwerk lindern können. In den Modellversuch sollen 20 qualifizierte Elektronikerinnen und Elektroniker aus den beiden arabischen Staaten eine Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen aufnehmen, wie die Landesregierung am Freitag mitteilte. Mit dem Projekt werden demnach die neuen Verfahren und Chancen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes erprobt.

«Die Wege und Verfahren, um potentielle Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen und nachhaltig in die Betriebe in NRW zu integrieren, sind noch zu wenig erprobt und bekannt», sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Die Betriebe und Fachkräfte werden den Angaben zufolge im gesamten Verfahren begleitet und unterstützt - mit Sprachkursen und ergänzenden Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zur Förderung der nachhaltigen Integration in die Betriebe und die Gesellschaft. Die Fachkräfte aus Jordanien und Ägypten sollen dann im Rahmen eines kurzen Arbeitseinsatzes in ihrem Herkunftsland ihre Erfahrungen weitergeben.

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