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Extremismus

Faeser sieht Gefahr islamistischer Anschläge nicht gebannt

Berlin (dpa)

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht vor dem Hintergrund des Anti-Terror-Einsatzes in Castrop-Rauxel die Gefahr islamistischer Anschläge in Deutschland nicht gebannt. Deutschland stehe weiterhin im unmittelbaren Zielspektrum islamistischer Terrororganisationen, sagte die SPD-Politikerin am Sonntag laut einer Mitteilung ihres Ministeriums. Islamistisch motivierte Einzeltäter seien eine weitere erhebliche Gefahr. «Unsere Sicherheitsbehörden rechnen deshalb jederzeit mit Vorbereitungen für einen Anschlag.»

Von dpa

Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin für Inneres und Heimat. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Seit dem Jahr 2000 hätten die Behörden in Deutschland 21 islamistische Anschläge verhindert. Es sei weiterhin höchste Wachsamkeit geboten. Faeser betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum und der internationalen Kooperation auf dem Gebiet. Inhaltlich äußerte sie sich nicht zu der Festnahme. Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf würden nun zeigen, ob sich der Verdacht erhärte.

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