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Felder unter Wasser, Schadensanalyse per Satellit

Köln (dpa/lnw)

Eigentlich sollten Mähdrescher über die Felder rollen: Das Getreide ist reif. Doch in den Hochwasser-Gebieten hängen die Ähren schwer herunter, Pflanzen sind von der Flut plattgewalzt und die durchweichten Böden nicht zu befahren.

Von dpa

Wasser steht auf einem Feld in Nordrhein-Westfalen. Foto: Degenhard Neisse/Landwirtschaftskammer/dpa/Handout

In den Hochwasser-Gebieten gibt es teilweise große Schäden auf den Feldern. Mit Satellitenbildern solle bis gegen Ende der Woche ein erster Überblick gewonnen werden, sagte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. «Wir gehen davon aus, dass etliche Tausend Hektar betroffen sind.»

Unter anderen bei Erftstadt und Euskirchen hat der Starkregen Felder unter Wasser gesetzt. Teils wurde Getreide von den Fluten umgewälzt auf anderen Flächen sind die Pflanzen großflächig umgekippt. Andere Felder sind mit Wasser durchtränkt, so dass die schweren Mähdrescher nicht darauf fahren können und die Böden erst trocknen müssen. Eigentlich sollte die Getreideernte derzeit auf Hochtouren laufen.

Nach Angaben der Kammer sind Bauern auch mit Traktoren bei Aufräumarbeiten eingespannt. Neben den unter Wasser stehenden Feldern bereite zudem vermülltes Grünland Sorgen, hieß es. Dort seien auch Baumstämme und Autos angespült worden und Benzin ausgelaufen. Teils seien wohl Laboranalysen nötig.

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