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Gebauer: Impfungen der Lehrer stabilisieren Schulbetrieb

Düsseldorf (dpa/lnw) - Rund 150 000 Lehrkräfte und Beschäftigte an weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen können sich ab dem morgigen Donnerstag einen Termin für die Corona-Schutzimpfung geben lassen. Sie gehören zu den Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe drei, für die das Land die Impfkampagne ab sofort öffnet. Dies sei «ein gutes und wichtiges Signal», sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch. Nach den Grund- und Förderschullehrern könnten nun auch die anderen Lehrkräfte geimpft werden. Die Impfung sei ein «wichtiger Beitrag für den Infektionsschutz und die Stabilisierung des Schulbetriebs». Zusammen mit der Corona-Testpflicht werde das den Präsenzbetrieb an den Schulen noch sicherer machen.

dpa

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer in Düsseldorf. Foto: Marcel Kusch

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßte die Impfung der Lehrkräfte als «überfällig». Jetzt müssten sie möglichst schnell auch einen Impftermin bekommen. «Wer sichere Schulen will, muss impfen und testen.» Der Philologen-Verband NRW sprach von einer bisherigen Ungleichbehandlung der Lehrer aufgrund der bisher unterschiedlichen Impfpraxis in den Kommunen. Das habe zu Unmut und Unverständnis geführt.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-480448/2

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