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Musik

Haus der Geschichte spürt «Hits & Hymnen» der Deutschen nach

Bonn (dpa) - Nach mehrmaliger Verschiebung wegen der Corona-Pandemie eröffnet im Haus der Geschichte in Bonn eine neue Ausstellung zu den «Hits & Hymnen» der Deutschen. Zu sehen sind rund 500 Objekte. Viele schrieben oder spiegelten Geschichte - etwa die weiße Gitarre von Grand-Prix-Gewinnerin Nicole, Original-Notizen zur Wiedervereinigungshymne «Wind of Change» und - sehr neu - eine Single der Punk-Band ZSK mit dem Titel «Ich habe Besseres zu tun». Sie ist dem Virologen Christian Drosten gewidmet, der in der Pandemie große Bekanntheit erlangte.

dpa

Die Gitarre, die Udo Lindenberg 1987 dem damaligen Vorsitzenden des Staatsrats der DDR, Erich Honecker, in Wuppertal überreichte. Foto: Oliver Berg

Musik berühre nicht nur, sie könne auch mobilisieren, könne Protest ausdrücken und vielleicht sogar Identitäten schaffen, sagte der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Hans Walter Hütter am Montag. «Insofern ist Musik immer ein Ausdruck gesellschaftlichen Lebens und reflektiert auch immer ein Stück weit gesellschaftlichen Zustand.»

«Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte» sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr zu sehen sein, wurde wegen der Corona-Pandemie aber mehrmals verlegt. Nun kann das Publikum sie von Mittwoch (17. März) an nach vorheriger Anmeldung besuchen.

© dpa-infocom, dpa:210315-99-829262/2

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