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Immobilienkonzern Vonovia hebt Gewinnziel für 2021 an

Bochum (dpa)

Von dpa

Der Schriftzug des Wohnungsunternehmens «Vonovia» ist an der Firmenzentrale angebracht. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Die Geschäfte für Deutschlands größten Immobilienkonzern Vonovia laufen dank Auslandszukäufen und höherer Mieteinnahmen besser als erwartet. Deshalb hob Vonovia seine Ergebnisprognosen für das laufende Jahr an. Das operative Ergebnis (FFO) soll 2021 jetzt auf 1,465 bis 1,515 Milliarden Euro steigen, wie das Dax-Unternehmen am Freitag in Bochum bei Vorlage der Halbjahreszahlen mitteilte. Zuvor hatte der Immobilienkonzern jeweils 50 Millionen Euro weniger im Visier. Im vergangenen Jahr stieg der operative Gewinn im Jahresvergleich um elf Prozent auf 1,35 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr legte der operative Gewinn (FFO) im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 765 Millionen Euro zu. Die Mieten erhöhten sich im Schnitt auf 7,29 Euro pro Quadratmeter - das waren 3,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zum Zuwachs trugen vor allem modernisierte Wohnungen bei. Die Kosten dafür legen die Konzerne nicht nur teilweise auf die Mieter um, sondern sie können die Mieten anschließend auch stärker erhöhen. Die Mieten seien aufgrund der aktuellen Marktentwicklung um 0,9 Prozent gestiegen, hieß es. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro.

Erst jüngst startete Vonovia einen neuen Anlauf für die Übernahme von Deutschland zweitgrößten Vermieter Deutsche Wohnen. Der Chef des Marktführers Vonovia, Rolf Buch, kündigte ein verbessertes Angebot an - gerade eine Woche, nachdem ihm die Mehrheit der Aktionäre der Deutsche Wohnen die kalte Schulter gezeigt hatte. Grünes Licht für erneutes Übernahmeangebot hat Vonovia von der Finanzaufsicht Bafin am Donnerstag erhalten.

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