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Impf-Vordrängeln des Hafenchefs Staake: Rauswurf unmöglich

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die vorzeitige Corona-Schutzimpfung für den Duisburger Hafen-Chef Erich Staake (67) rechtfertigt einer Expertise zufolge nicht dessen Abberufung. Zu diesem Ergebnis kommt das Gutachten einer Großkanzlei, die mit der Prüfung der Vorwürfe vom Aufsichtsrat der Hafengesellschaft Duisport AG beauftragt worden war. Dies hat der Aufsichtsrat nach einer außerordentlichen Sitzung am Donnerstagabend mitgeteilt.

dpa

Der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, Erich Staake, spricht. Foto: Federico Gambarini

Der Aufsichtsrat hatte das Verhalten Staakes bereits missbilligt und beschlossen, es mit zwei Sonderprüfungen untersuchen zu lassen. Das zweite Gutachten, das sich mit den anonym vorgebrachten Vorwürfen gegen Staake beschäftigt, sieht noch weiteren Klärungsbedarf. Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Land Nordrhein-Westfalen. Die Stadt Duisburg ist Miteigentümerin.

Der 67-Jährige Staake war bereits am 13. Januar und am 3. Februar geimpft worden. Mit seinem Alter wäre er noch nicht an der Reihe gewesen.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-682591/2

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