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Konflikte

Innenminister Reul: Antisemitische Parolen «unerträglich»

Düsseldorf/Gelsenkirchen (dpa/lnw) - NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat nach den antisemitischen Vorfällen in Gelsenkirchen eine konsequente Verfolgung der Täter angekündigt. «Ich finde es unerträglich, wenn auf deutschem Boden antisemitische Parolen skandiert werden», sagte Reul am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Unsere Polizei verfolgt die Täter mit aller Konsequenz, damit sie bestraft werden können.»

dpa

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Federico Gambarini

Er sei froh, dass die ersten Polizisten bei der unangemeldeten Spontanversammlung in Gelsenkirchen so schnell vor Ort gewesen seien, um die Synagoge zu schützen. «Jüdisches Leben gehört selbstverständlich zu Deutschland und muss hier ohne Angst vor Bedrohung und Gewalt möglich sein», sagte Reul. Daher bewache der polizeiliche Objektschutz besonders gefährdete jüdische Einrichtungen in NRW derzeit rund um die Uhr.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-586363/2

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