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Gesundheit

Inzidenzwert in NRW gestiegen: 39 Kreise und Städte über 100

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen 24 Stunden erneut knapp 4000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit stieg der Corona-Wochenwert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leicht auf 123,8 an. Am Freitag hatte er bei 121,6 gelegen. Die wichtige Kennziffer gibt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage pro 100 000 Einwohner an.

dpa

Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt. Foto: Sina Schuldt

In inzwischen 39 Kommunen wurde der Wert von 100 überschritten, ab dem die Notbremse greifen soll, sofern die Überschreitung 3 Tage aufeinanderfolgend andauert. Am Freitag hatte das Gesundheitsministerium die Notbremse daher für 31 Kreise und kreisfreie Städte angeordnet. Ab Montag müssen dort Öffnungen von Läden, Museen, Zoos oder Sportanlagen wieder rückgängig gemacht werden. Die Kommunen oder Kreise dürfen allerdings Ausnahmen für Menschen mit tagesaktuellem negativem Schnelltest erlauben.

Beim Infektionsgeschehen gibt es große regionale Unterschiede: Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit weisen 5 Kreise und kreisfreie Städte eine Inzidenz von mehr als 200 auf. Die höchsten Werte hatten der Märkische Kreis mit 231,6 und der Kreis Lippe mit 230,2. Insgesamt lagen nur noch 14 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW unter der 100er Marke. Die niedrigsten Inzidenzen wurden in Höxter (62,7) und Münster (60,9) registriert.

Landesweit wurden laut RKI binnen eines Tages 35 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen in NRW erhöhte sich damit auf 14 099.

© dpa-infocom, dpa:210327-99-992957/2

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