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Junges Breitmaulnashorn Willi im Dortmunder Zoo gestorben

Dortmund (dpa) - Mit etwas mehr als einem Jahr ist das noch junge Breitmaulnashorn Willi im Dortmunder Zoo gestorben. Mit lebensbedrohlichen, kolikartigen Bauchschmerzen sei der Bulle in der Nacht zu Dienstag von seinen Schmerzen erlöst und eingeschläfert worden, hieß es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund am Mittwoch. Laut Angaben des Zoos war er am Dientagnachmittag überraschend erkrankt.

dpa

Der kleine Nashornbulle „Willi“ tobt mit seiner Mutter „Shakina“ durch sein Freigehege. Foto: Bernd Thissen

Bis in die Nacht kämpften demnach die Zoo-Tierärztinnen um das Leben des Tieres. Bis zum Morgen bekamen auch Willis Mutter Shakina, Nashornkuh Jasira und Nashorn-Oma Natala die Möglichkeit, sich zu verabschieden. Später taten dies auch die vertrauten Tierpfleger, hieß es. Eine pathologische Untersuchung soll die Ursache der schweren Kolik klären.

«Wir sind geschockt und sehr traurig», sagte Zoodirektor Frank Brandstätter. Willi mit seiner stürmischen und neugierigen Art war laut Stadt nicht nur ein Besuchermagnet mit großer Fangemeinde auch in den sozialen Medien, sondern auch der Liebling der Zoomitarbeiter. Das letzte Video des Jungtieres war erst am Sonntag bei Facebook veröffentlicht worden und zeigt einen munteren Willi, der bei seiner Mutter quietschend um Milch bettelt und dann gesäugt wird.

Er war am 8. Januar 2020 im Dortmunder Zoo geboren worden. Breitmaulnashörer sind besonders selten und in freier Wildbahn in Afrika zu finden.

© dpa-infocom, dpa:210323-99-940059/2

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