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Kühe irren in Autobahnnähe umher: A43 vorübergehend gesperrt

Dortmund (dpa/lnw)

Mehrere Kühe irren stundenlang in Autobahnnähe umher. Weil sie der Fahrbahn gefährlich nahe sind, wird dann die Strecke gesperrt. Auch Fußgänger wurden vor den Tieren gewarnt.

Von dpa

Ein Absperrband der Polizei. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Wahrscheinlich auf der Suche nach einer trockenen Weide sind am Freitag stundenlang Kühe nahe der Autobahn 43 umhergeirrt. Diese wurde gegen 17.30 Uhr aus Sicherheitsgründen im Bereich Heven und Herbede in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. «Mehrere Kühe drohen dort auf die Fahrbahn der Autobahn zu laufen», teilte die Polizei via Twitter mit. Am späten Abend wurde zunächst die Richtungsfahrbahn Münster wieder für den Verkehr freigegeben, schließlich dann auch die andere Richtung. Es bildete sich zwischenzeitlich ein achteinhalb Kilometer langer Stau.

An den Ruhr-Auen in Autobahnnähe grasen die Kühe normalerweise gerne. «Das Terrain ist überflutet. Wahrscheinlich suchen die Tiere einen trockenen Bereich», sagte ein Polizeisprecher.

Zunächst hatten Anrufer am Nachmittag mitgeteilt, mehrere Kühe und Hunde befänden sich im Wasser der Ruhr. Eine Kuh habe auf einer Insel auf dem Kemnader See gestanden, eine sei auf dem Radweg unterwegs gewesen. Mehrere der Tiere seien Richtung Wuppertal von frei laufenden Hunden gejagt worden. Eine Kuh soll eine bedrohliche Haltung gegenüber einem Passanten eingenommen haben. Die Polizei bat Fußgänger, ihre Hunde anzuleinen. Die Feuerwehr Witten riet per Twitter: «Bitte größte Vorsicht! Den Kühen nicht nähern, diese sind sehr aufgeregt.»

Ein Hubschrauber und eine Reiterstaffel waren im Einsatz, und mehrere Landwirte wurden verständigt, wie der Sprecher weiter sagte. Mehrere Kühe seien schließlich betäubt worden, damit sie wegtransportiert werden können.

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