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Laschet: Hausärzte ab Mitte April einbeziehen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht davon aus, dass ab Mitte April die Hausärzte in die Coronaschutzimpfungen einbezogen werden können. Das werde zunächst nur mit kleinen Dosen beginnen können, sagte Laschet am Freitag in einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags zur Corona-Krise. Danach werde der Anteil aber anwachsen und mit 11 000 Praxen in NRW letztlich zu einem zweiten starken Standbein bei der Impf-Strategie werden. «Der Hausarzt kennt die besonders Vulnerablen und chronisch Kranken und kann beraten, wenn es Zweifel an einzelnen Impfstoffen gibt.»

dpa

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini

Ein genauer Startzeitpunkt werde am Nachmittag beim «Impf-Gipfel» von Bund und Ländern beschlossen, sagte Laschet. Die Hausärzte dürften in jedem Fall erst einbezogen werden, wenn auch genügend Impfstoff verfügbar sei. Auf keinen Fall dürfe jetzt den über 80-Jährigen, die seit Wochen auf ihre Termine warteten, Impfstoff weggenommen werden, um sie den Hausärzten zu geben. «Das würde zu neuer Verärgerung und zu neuem Frust führen», warnte Laschet.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-890656/2

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