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Mann versetzt Zugbegleiter Kopfstoß und Ohrfeige

Dortmund/Hamm (dpa/l

Von dpa

Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild/Archiv

Ein Zugbegleiter ist im Regionalexpress von Dortmund nach Hamm von einem 27 Jahre alten Fahrgast attackiert worden. Der 52-jährige Bahnmitarbeiter habe am Samstag beanstandet, dass der Mann statt der obligatorischen FFP2-Maske lediglich eine einfache medizinische Maske trug. Als der Passagier entgegnete, er habe keine FFP2-Maske, forderte der Zugbegleiter ihn zum Verlassen des Zuges beim nächsten Halt auf, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Daraufhin habe der Mann aus Gütersloh dem Zugbegleiter unvermittelt einen Kopfstoß gegen die Stirn versetzt, ihm danach eine Ohrfeige verpasst und ihn gegen die Brust gestoßen. Der Bahnmitarbeiter stürzte daraufhin und verletzte sich leicht. Er habe seinen Dienst später sichtlich geschockt abgebrochen.

Die Bundespolizei will nun die Videoaufzeichnungen aus dem Zug auswerten. Den 27-Jährigen erwarten Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruchs sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzvorschriften.