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Gerichtsurteil

Maskenpflicht: Pauschales Attest reicht nicht

Münster

Pauschal von einem Arzt ausgefüllte Atteste reichen für die Befreiung von der Maskenpflicht in der Schule nicht aus. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen am Donnerstag entschieden und mitgeteilt. 

Stefan Werding

An der Außenfassade am OVG hängt eine Hinweistafel mit dem Landeswappen von NRW. Foto: Guido Kirchner

Zwei Schüler aus Bocholt sind mit ihrem Versuch gescheitert, sich wegen der Corona-Maskenpflicht in der Schule vom Unterricht befreien zu lassen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat entschieden, dass dafür eine aussagekräftige ärztliche Bescheinigung nötig ist.

Die Schüler hatten in jeweils zwei gleichlautenden Attesten unter anderem argumentiert, dass das ganztägige Tragen einer Alltagsmaske aus gesundheitlicher Sicht nicht zu befürworten sei, da dadurch ihre Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernerfolg litten. Die Richter urteilten, dass sich aus dem Attest nachvollziehbar konkret zu benennende gesundheitliche Beeinträchtigungen ergeben müssten und woraus diese im Einzelnen resultierten. (AZ.: 13 B 1368/20).

  •   OVG-Mitteilung
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