Kriminalität

Nach Falschgeldfund in Bayern: Durchsuchungen in NRW

Landshut/Paderborn (dpa/lby) - Nach der Festnahme eine Mannes in Landshut, der versucht haben soll, in Niederbayern Falschgeld in Umlauf zu bringen, haben Ermittler mutmaßliche Komplizen in Nordrhein-Westfalen aufgespürt. Wohnungen in Paderborn, Lippstadt und Büren seien am Mittwoch durchsucht und fünf Menschen festgenommen worden, wie das Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Landshut mitteilten. Zusammen soll die Gruppe in verschiedenen Bundesländern Falschgeld in mindestens fünfstelliger Höhe ausgegeben und auch mehrere Diebstähle begangen haben.

dpa

Mehrere Streifenwagen der Polizei stehen aufgereiht nebeneinander. Foto: Rolf Vennenbernd

Bei der Durchsuchungsaktion war auch ein Spezialeinsatzkommando dabei, das nach Angaben eines Polizeisprechers mehrere Wohnungen öffnete. Auch Bargeldspürhunde waren im Einsatz.

Ende September hatte eine Verkäuferin in Niederbayern bei einem Bezahlversuch eine falsche 50-Euro-Note erkannt. Daraufhin war ein 23 Jahre alter Mann in Landshut festgenommen worden - mit zwei weiteren gefälschten Geldscheinen.

Weitere Ermittlungen führten dann nach Nordrhein-Westfalen und zu den nun festgenommenen drei Männern und zwei Frauen im Alter von 26 bis 44 Jahren. Ihnen wird banden- und gewerbsmäßige Geldfälschung und schwerer Bandendiebstahl vorgeworfen. Nun soll ermittelt werden, wo das Falschgeld herkam und wo es noch ausgegeben wurde.

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