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Kriminalität

Nach Tod einer Schülerin: Ermittlungen eingestellt

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Nach dem Tod einer zuckerkranken Schülerin bei einer Klassenfahrt in London im Sommer 2019 hat die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach die Ermittlungen gegen vier Lehrkräfte eingestellt. Es habe nicht nachgewiesen werden können, dass die Beschuldigten von der Erkrankung der 13-Jährigen wussten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Ermittelt wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Gegen die Einstellung des Verfahrens hat der Vater des Kindes Beschwerde eingelegt. Die Begründung liegt der Staatsanwaltschaft nach deren Angaben noch nicht vor. Die «Bild»-Zeitung und «Rheinische Post» berichteten zuvor.

dpa

Die Staatsanwaltschaft hatte bei ihren Ermittlungen unter anderem ein ärztliches Gutachten eingeholt, Zeugen vernommen und Handys ausgewertet. Die Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens wird zunächst innerhalb der Behörde geprüft und gegebenenfalls durch die Generalstaatsanwaltschaft.

© dpa-infocom, dpa:210325-99-965690/3

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