Kirche

Nikolausbesuch per Video-Schalte: Aktion des Bistums Essen

Essen (dpa/lnw) - Der Nikolaus hat schon am Freitag vom Bistum Essen aus seine ersten Auftritte gehabt - per Videokonferenz. Zwei Tage vor dem eigentlichen Feiertag besuchte der heilige Mann unter anderem bereits einen Kindergarten, eine Grundschule und einen Freundeskreis junger Leute aus Norddeutschland und dem Ruhrgebiet - alles online, für etwa eine halbe Stunde.

dpa

Ein Nikolaus-Darsteller sitzt während einer Videokonferenz vor dem Laptop. Foto: Simon Wiggen

Mit der mehrtägigen Aktion will das Bistum Menschen zusammenbringen, die sich etwa wegen Corona nicht treffen können, und ihnen «ein bisschen Freude schenken», wie es in einer Ankündigung hieß. Dargestellt wird die Figur von vier Schauspielern und einem Priester. Bis einschließlich Montag waren 100 Termine zu vergeben, die längst ausgebucht sind. Unter den Teilnehmern ist auch eine Familie, deren Mitglieder in fünf Bundesländern leben, sowie eine Familie in Irland, bei denen die Großeltern in Deutschland wohnen.

Bei den Besuchen gibt es auch Programm: Der Nikolaus spricht viel mit den Teilnehmern, über die er schon einiges weiß - ein «Goldenes Buch» macht es möglich. Er lädt sie auch ein, ein Gedicht vorzutragen und ein gemeinsames Lied zu singen. Das Angebot ist für die Nutzer kostenlos.

Die Organisatoren vom Bistum äußerten sich am Freitag zufrieden. «Das hat funktioniert, alle sind begeistert: Die Kleinen wie die Großen», sagte Bistumssprecher Ulrich Lota. Die gute Stimmung des Nikolaus scheine sich zu übertragen. Nur in einem Fall lief etwas schief: Da habe der Nikolaus in einem virtuellen Warteraum gesessen und sei vergessen worden, sagte Social Media-Redakteur Simon Wiggen.

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