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Regierung

NRW baut Beratungsstellen für Antidiskriminierung aus

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen baut die Beratungsstellen für Antidiskriminierung aus. Die Zahl der Beratungsstellen werde um 29 auf insgesamt 42 Servicestellen im ganzen Land erhöht, teilte Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) am Dienstag mit. Dafür würden drei Millionen Euro investiert. NRW verfüge damit künftig über die bundesweit größte Beratungsstruktur in der Antidiskriminierungsarbeit.

dpa

Joachim Stamp (FDP), Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, mit Mundschutz. Foto: Federico Gambarini

Die Beratungsstellen bieten Betroffenen von vielen Formen der Diskriminierung konkrete Hilfe an. Mit dem vergrößerten Angebot solle eine niedrigschwellige und möglichst wohnortnahe Unterstützung ermöglicht werden, so Stamp. Ein besonderer Fokus liege auf rassistischer Diskriminierung und Antisemitismus. Erprobt würden wegen der Corona-Pandemie auch digitale Beratungsmodelle.

Auch Einrichtungen und Institutionen können sich zu Antidiskriminierungsmaßnahmen beraten lassen. Dazu zähle etwa ein rassismuskritischer Sprachgebrauch oder der wertschätzende Umgang mit Vielfalt.

© dpa-infocom, dpa:210316-99-841262/2

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