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Corona-Pandemie

NRW gibt 4,6 Millionen Euro für Long-Covid-Projekt

Düsseldorf 

Welche Langzeitfolgen haben Menschen, die an Corona erkrankt waren? Genau das soll jetzt in einem Forschungsprojekt untersucht werden - unter anderem am Uniklinikum Münster. Das Land NRW unterstützt das Projekt finanziell.

Von dpa

FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration

Das Land NRW fördert ein Forschungsprojekt zu den Langzeitfolgen von Corona mit 4,6 Millionen Euro. 2000 Genesene sollen jeweils über mehrere Jahre untersucht werden. Beteiligt sind die Unikliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster.

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) gab am Montag den Startschuss an der Uniklinik Düsseldorf. Sie besuchte auch die dortige Long-Covid-Ambulanz, die sich um Patienten mit anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion kümmert.

Lob für Zusammenarbeit an mehreren Standorten

Pfeiffer-Poensgen lobte die Zusammenarbeit der Wissenschaftler an den verschiedenen Standorten. Neben dem Long-Covid-Projekt gibt es vom Land auch 900.000 Euro für die Vernetzung der virologischen Institute an den Uniklinik-Standorten. Die «Virus Allianz NRW» soll sich schnell über neue Infektionserreger austauschen und Strategien entwickeln. Die Leitung der Allianz liegt an der Düsseldorfer Uniklinik.

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