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Gesundheit

NRW sucht Lösung für Bildungsbereich bei Inzidenz unter 100

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen strebt eine landeseinheitliche Lösung für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität in Kitas, Schulen und Hochschulen an. Sie soll greifen, wenn die Wocheninzidenz landesweit unter 100 Corona-Neuinfektionen gerechnet auf 100 000 Einwohner liegt. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf an. Anfang kommender Woche werde es darüber Gespräche zwischen den Ministerien für Gesundheit, Kinder, Schule und Hochschulen geben.

dpa

Schüler arbeiten in einem Klassenraum. Foto: Oliver Berg

Bei Inzidenzen über 100 greife die Bundesnotbremse und das Land habe keinen Gestaltungsspielraum für liberalere Regelungen, erklärte Laumann. «Da haben wir als Land nur die Möglichkeit, etwas strenger zu machen.»

Bei einer Wocheninzidenz ab 165 ist Unterricht im Klassenzimmer laut Infektionsschutzgesetz untersagt. Und zwar dann, wenn dieser Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet wurde. Die Notbremse tritt dann am übernächsten Tag in Kraft. Die 165 bezieht sich auf einen Kreis oder eine kreisfreie Stadt. Die Rückkehr vom Distanz- in den Wechselunterricht ist erst möglich, nachdem die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge wieder unter 165 liegt.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-572492/2

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