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Schulbetrieb in NRW

Opposition wirft Landesregierung Konzeptlosigkeit vor

Düsseldorf (dpa/lnw) - SPD und Grüne im Landtag haben der schwarz-gelben Landesregierung vorgeworfen, keine Konzepte für den weiteren Schulbetrieb in der Corona-Pandemie zu haben. 

dpa

Jochen Ott (SPD) spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini

Eine systematische Vorbereitung für den Betrieb nach dem 14. Februar gebe es nicht, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef, Jochen Ott, am Donnerstag in einer Schuldebatte im Landtag. «Sie müssen jetzt regieren und mit Wechselmodellen die Sicherheit geben, wie es nach dem 14. Februar weitergehen kann», forderte Ott. Bund und Länder hatten den Corona-Lockdown mit Schließungen auch der Schulen bis zunächst 14. Februar beschlossen.

Die Grünen-Schulexpertin Sigrid Beer sagte: «Wir brauchen Verlässlichkeit für dieses Schuljahr.» Niemand gehe davon aus, dass die Schulen nach Mitte Februar wieder in den Präsenzunterricht gehen könnten. Welche Vorkehrungen Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) dafür treffe, wisse man nicht. Schon das jetzt endende erste Schulhalbjahr sei für viele Schüler wegen der Corona-Pandemie von Quarantäne-Zeiten und Unterrichtsausfällen geprägt gewesen. Dass auch der derzeitige Distanzunterricht eine unterschiedliche Qualität habe, «gehört auch zur Wahrheit», sagte Beer.

© dpa-infocom, dpa:210128-99-204292/2

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