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Polizeihunde bissen in NRW in fünf Jahren 335 Mal zu

Düsseldorf (dpa/lnw)

Sie suchen nach Drogen, Leichen und Handys, verfolgen Verdächtige und helfen ihren menschlichen Kollegen: Einblicke in die Welt der Polizeihunde in NRW gibt nun das Innenministerium - mit vielen Zahlen.

Von dpa

Eine Polizeihündin wird von ihrem Hundeführer auf einer Wiese gelobt. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

Diensthunde der Polizei haben in den vergangenen Jahren 335 Mal zugebissen. 300 Mal passierte das im Einsatz, wie aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der AfD im Landtag hervorgeht. 33 Mal war der jeweilige Biss ein Unfall. Zweimal ein Fehler des Hundeführers im Einsatz.

Laut dem Bericht des Innenministeriums gibt es 483 Diensthunde bei der Polizei - von denen 263 einsatzfähig sind. Die anderen befinden sich demnach noch in der Ausbildung oder schon im Ruhestand. Die meisten - 363 Tiere - sind Malinois (Belgischer Schäferhund). Deutsche Schäferhunde gibt es 46 Mal. Auch sechs Rottweiler gehören dazu.

Fünf Hündinnen sind zur Zucht abgestellt. Andere suchen nach Rauschgift, Sprengstoff, Leichen, Datenspeichern oder Banknoten.

15 Hunde wurden laut dem Bericht des Ministeriums in den vergangenen vier Jahren im Dienst verletzt, sieben in der Freizeit oder beim Training. Eins der Tiere starb, als es bei der Verfolgung eines Täters in eine Grube stürzte. Ein Spürhund der Polizei Dortmund wurde schwer verletzt, als er in einer Kirche von einem sechs bis acht Meter hohen Podium sprang. Mehrere Diensthunde wurden von Verdächtigen attackiert - und erlitten Brüche und Prellungen.

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