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Preußer vor Trainingsstart: «Bin froh, dass es losgeht»

Düsseldorf (dpa)

Mit der Verpflichtung von Christian Preußer als Cheftrainer hat Fortuna Düsseldorf durchaus überrascht. Der junge Coach geht selbstbewusst und ehrgeizig ans Werk.

Von Morten Ritter, dpa

Christian Preußer steht am Spielfeldrand. Foto: HMB Media/dpa

Die Wege in der großen und teilweise unübersichtlichen Düsseldorfer Arena kennt Christian Preußer noch nicht so gut, doch seine Ziele mit dem Zweitligafünften der Vorsaison hat er schon im Kopf. «Die Liga ist sehr stark mit namhaften Teams, aber wir sind auch ein namhaftes Team. Wir sind ehrgeizig und wollen oben dabei sein. Ich bin schon einige Male aufgestiegen», sagte der neue Trainer von Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf am Freitag bei seiner Vorstellung im Stadion.

Aufgeschlossen, auskunftsfreudig und selbstbewusst präsentierte sich der 37 Jahre alte Nachfolger von Uwe Rösler bei seiner ersten Pressekonferenz an seinem neuen Arbeitsplatz am Freitag. Die ersten Kontakte mit den Spielern gab es schon am Mittwoch bei der Leistungsdiagnostik, das erste Training findet an diesem Samstag um 11.00 Uhr statt.

«Ich bin froh, dass es losgeht. Es gilt jetzt keine Zeit zu verlieren», sagte der gebürtige Berliner. Vor allem die Kaderplanung muss vorangetrieben werden. «Wir schauen wie wir den Kader verstärken können, aber wir werden keinen großen Umbruch haben. Der Kern der Mannschaft steht», sagte der neue Fortuna-Coach, der sich vor allem über die Vertragsverlängerung der Spieler Raphael Wolf und Adam Bodzek freut.

«Ich bin sehr gespannt, es gibt jetzt viel Arbeit. Aber darauf freue ich mich», sagte der 37 Jahre alte Coach, der zuletzt fünf Jahre lang beim SC Freiburg gearbeitet hat und mit der dortigen Regionalligamannschaft in die 3. Liga aufgestiegen ist. «Ich bin sehr dankbar für die Zeit in Freiburg. Christian Streich hat sich viel über die Schulter schauen lassen. Es war jetzt ein perfekter Abschied», sagte Preußer.

Die Verpflichtung des jungen Trainers, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 hat, war durchaus überraschend. «Er ist ein Trainer der für Kontinuität steht. Die Entwicklung der jungen Spieler ist uns wichtig, darum haben wir den Fokus auf einen Trainer gelegt, der mit jungen Spielern arbeiten kann», sagte Fortunas Vorstand Sport Uwe Klein.

«Wir haben einen anderen Weg gewählt und eine Entscheidung getroffen, die man nicht unbedingt erwartet hat«, sagte Vorstandsmitglied Klaus Allofs. Die nötige Zeit soll der junge Coach bekommen. «Wir werden die Geduld aufbringen», betonte Allofs.

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