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Rabbiner-Präsident: Jüdisches Leben gehört zum Alltag

Düsseldorf (dpa)

Von dpa

Der Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz (CER), Pinchas Goldschmidt. Foto: Stephanie Pilick/picture alliance/dpa/Archivbild

Der Präsident der Konferenz der Europäischen Rabbiner (CER), Pinchas Goldschmidt, hat jüdisches Leben als eine «Selbstverständlichkeit im deutschen Alltag» bezeichnet. «Damit es so bleibt, muss der Antisemitismus entschieden bekämpft, jüdisches Leben gesichert und die Religionsfreiheit garantiert werden», sagte Oberrabbiner Goldschmidt am Donnerstag bei einem Treffen mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf. Goldschmidt sagte, dass Laschet «mit Herz und großem Engagement» für diese Ziele eintrete. Nordrhein-Westfalen ist mit 26.000 Menschen jüdischen Glaubens Heimat der größten jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.

Laschet verwies auf das derzeitige Festjahr «1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland» und sagte: «Gerade in diesem besonderen Jubiläumsjahr gilt es, die tiefe Verwurzelung des Judentums in der Geschichte unseres Landes stärker bekanntzumachen und noch immer bestehende Vorurteile gegen Jüdinnen und Juden abzubauen.»

Die Europäische Rabbinerkonferenz ist ein Zusammenschluss orthodoxer Rabbiner in Europa. Sie wurde 1956 gegründet und vertritt rund 1000 Rabbinerinnen und Rabbiner in ganz Europa.

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