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Ruhrfestspiele zeigen erste Aufführung vor Präsenzpublikum

Recklinghausen (dpa/

Endlich wieder Festspielluft schnuppern dürfen von Dienstag an Zuschauer bei den Ruhrfestspielen. Nach einem Monat Digital-Festival macht eine Artistik-Aufführung den Anfang.

Von dpa

Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele, spricht während der Eröffnung der Outdoor-Fotoausstellung «75 Jahre Ruhrfestspiele in Fotografien ihrer Besucher» zu den wenigen Gästen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Die Anfang Mai gestarteten Ruhrfestspiele zeigen am heutigen Dienstag die erste Aufführung vor Präsenz-Publikum. In der Reihe «Neuer Zirkus» gibt es eine Show des Artistenduos «Revue Regret». In der rund einstündigen Veranstaltung (20.00 Uhr) in einem Zirkuszelt im Stadtgarten geht es unter dem Titel «Dear Doubts» um kleine und große Entscheidungen. «Wir können es kaum erwarten, morgen vor einem echten Live-Publikum Premiere zu haben! Wahnsinn!», posteten die Künstler am Montag auf Instagram. Insgesamt dürfen rund 80 Zuschauerinnen und Zuschauer in das Zelt. Am Montag gab es noch Restkarten.

Ab dem 2. Juni gibt es im Theater Marl die neueste Produktion von der Künstlergruppe Rimini Protokoll, Titel: «Die Konferenz der Abwesenden» zum Thema Klimakrise. Die erste Livevorstellung im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen ist am 4. Juni «Peer Gynt» mit Lars Eidinger, eine Koproduktion mit der Schaubühne Berlin und dem Théâtre de Liège.

Aufführungen vor leibhaftig anwesendem Publikum sind durch die stark gesunkenen Corona-Infektionszahlen und strenge Hygienekonzepte möglich geworden. Im Festspielhaus sind bis zu 250 Besucher zugelassen. «Wir freuen uns auf die zweite Hälfte des Festivals und die Live-Begegnung», hatte Intendant Olaf Kröck im Vorfeld erklärt. Die am 1. Mai eröffneten Festspiele waren wegen der Pandemie bisher nur digital über die Bühne gegangen. Das Traditions-Bühnenfestival endet am 20. Juni.

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