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Scheidender SPD-Chef in NRW fordert Einigkeit der Partei

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der scheidende Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Sebastian Hartmann, hat die Partei zu Solidarität und Einigkeit aufgerufen. «Vertrauen entsteht nicht über Nacht», sagte Hartmann am Samstag auf dem digitalen Landesparteitag der NRW-SPD. Hartmann verwies auf die Verluste der NRW-SPD bei den Europawahlen und der Kommunalwahl 2020. «In dieser Phase kann keiner Wunderheiler sein.»

dpa

Sebastian Hartmann, scheidender Vorsitzender der nordrhein-westfälischen SPD. Foto: Rolf Vennenbernd

Die NRW-SPD habe nicht immer mit einer Stimme gesprochen und «elend lange Groko-Diskussionen» geführt. «Das Allerletzte, was wir brauchen, ist eine zerstrittene Partei», sagte der Bundestagsabgeordnete auch mit Blick auf den Machtkampf um die Führung des mitgliederstärksten Landesverbandes. Es habe «manchmal auch dunkle Momente» und «Personalquerelen» gegeben.

Die Neupositionierung der NRW-SPD nach deren Wahlniederlage im Bundesland 2017 sei aber gelungen, sagte Hartmann. «Wir sind in NRW Ideen- und Taktgeber geworden.»

Der seit 2018 amtierende Hartmann hatte nach einem langen Machtkampf auf die erneute Kandidatur verzichtet. Auf dem Parteitag soll Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty zum neuen Landesparteichef gewählt werden.

© dpa-infocom, dpa:210306-99-712808/2

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