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Schrottreifes Auto bekommt TÜV-Plakette: Ermittlungen

Ratingen (dpa/lnw)

Von dpa

Eine HU-Prüfplakette wird auf ein Nummernschild geklebt (Symbolbild). Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die Polizei hat in Ratingen ein praktisch schrottreifes Auto gestoppt, das erst vor einem Monat eine frische TÜV-Plakette bekommen hatte. Im Prüf-Bericht habe sogar «ohne Mängel» gestanden, so die Polizei. Sie ermittelt nun wegen Falschbeurkundung im Amt. Der Fahrer (78) des Wagens bekam auch eine Anzeige.

Laut Mitteilung hatten zwei Motorradpolizisten am Montag den Wagen gestoppt, «der schon auf den ersten Blick geradezu schrottreif aussah». Der Fahrer zeigte allerdings den frischen Prüfbericht, die neue Plakette und den Eintrag in den Fahrzeugpapieren.

Tatsächlich war die Karosserie laut Polizei «großflächig durchgerostet». Scheinwerfer waren defekt und die Reifen «extrem abgefahren.» Der Tank war laut Gutachter undicht, ein falsches Fahrwerk verbaut und Bremsleitungen marode. Nicht mal der Fahrergurt war ganz.

(HINWEIS: Es handelt sich um die Berichtigung einer Meldung vom 14. Juni, die mit einem unpassenden Symbolbild gesendet worden war. Der Bezug zum TÜV Rheinland war irreführend - dieser hatte nichts mit dem Vorgang zu tun.)

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