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Schülervertretung fordert Wahlrecht bei Prüfungsbewertung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Vertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) in Nordrhein-Westfalen hat ein coronabedingtes Wahlrecht bei der Benotung der Abschlussprüfungen gefordert. Die Schülerinnen und Schüler müssten wählen dürfen, ob die Prüfungsergebnisse gewertet werden oder die Durchschnittsnoten aus den vorher erbrachten Leistungen vergeben werden, verlangte die LSV am Sonntag. Zudem müssten die Bewertungsgrundlagen der Klausuren an die Lernlücken angepasst werden. In den vergangenen Tagen hatte es heftige Kritik an den Mathematik-Aufgaben im Abitur gegeben.

dpa

Schüler arbeiten in einem Klassenraum. Foto: Oliver Berg

«Am Beispiel des Abiturs sehen wir nun, was vorher klar war: nach mehr als einem Jahr Pandemie, Isolation und langen Schulschließungen saßen viele Schüler*innen in Abschlussprüfungen vor Aufgaben, die sie nicht schaffen konnten», kritisierte Timon Nikolaou, Mitglied im Vorstand der LSV NRW. Die Zeit sei zu kurz, und die Aufgaben seien zu anspruchsvoll gewesen.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-531114/2

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