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Wetter

Sommerwetter erwartet: Ordnungsämter kontrollieren Verstöße

28 Grad und Sonnenschein: Am Sonntag soll es bestes Grill- und Ausflugswetter geben. Geimpfte und Genesene können sich freuen. Für sie gelten nun keine Kontaktbeschränkungen mehr. Die Ordnungsämter wollen Impfausweise aber eher zurückhaltend kontrollieren.

dpa

Köln/Bonn (dpa/lnw) - Das erwartete Sommerwetter mit Temperaturen bis zu 28 Grad dürfte heute in ganz Nordrhein-Westfalen viele Menschen ins Freie ziehen. Vielerorts werden Ordnungsämter wieder kontrollieren, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Spezielle Schwerpunkt-Aktionen mit zusätzlichen Kräften solle es aber nicht geben, berichten Städte wie Köln, Aachen und Bonn. Impfausweise sollten allenfalls «situationsabhängig» geprüft werden, wenn zum Beispiel größere Gruppen angetroffen werden.

Ab Sonntag gelten für vollständig Geimpfte und Genesene weitreichende Lockerungen. Unter anderem müssen sie sich nicht mehr an die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen halten.

In Düsseldorf sollen alle verfügbaren Kräfte des Ordnungs- und Servicedienstes im Einsatz sein, wie ein Stadtsprecher ankündigte. Gemeinsam mit der Polizei werde es im stark frequentierten Altstadtbereich Doppelstreifen geben, um die dort geltende Maskenpflicht zu kontrollieren. Die große Freitreppe am Rhein bleibe abgesperrt.

Das Ordnungsamt in Aachen will «im Rahmen seiner Möglichkeiten» an öffentlichen Plätzen, in Parks und Grünanlagen die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. «Bei etwaigen Gruppenansammlungen kann das Vorhandensein von Impfpässen oder anderen notwendigen Bescheinigungen geprüft werden», sagte ein Sprecher.

In Köln will das Ordnungsamt wie bisher Menschen, die abends nach der Ausgangssperre unterwegs sind, ansprechen. In konkreten Verdachtsfällen würden die Personalien aufgenommen - und somit künftig auch der Impfpass überprüft, falls er vorgezeigt werde, sagte die Leiterin des Krisenstabs, Andrea Blome. «Aber tagsüber werden die Mitarbeiter nicht ganze Gruppen abfragen, ob sie einen Impfstatus haben oder nicht.» Auch die Kölner Polizei plant keine entsprechenden zusätzlichen Kontrollen.

© dpa-infocom, dpa:210508-99-520854/2

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