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Stamp: Auch Hebammen und Tierärzte sollten impfen dürfen

Düsseldorf (dpa/lnw)

Auch Hebammen und Tierärzte sollten nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Vize-Regierungschef Joachim Stamp (FDP) bei den vielen Impfungen gegen Covid-19 mitmachen dürfen. Um die vierte Corona-Welle zu brechen, müsse unter anderem das Bundesrecht schleunigst geändert werden, damit Zahnärzte und Apotheken mit in die Impfkampagne einbezogen werden können, sagte NRW-Familienminister Stamp, der auch stellvertretender Ministerpräsident ist, am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf. Dafür setzte sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bereits seit längerer Zeit ein, erklärte er.

Von dpa

Eine Spritze liegt auf einem Impfpass. Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration

«Ich würde darüber hinaus gehen und das auch für Veterinäre fordern und im Übrigen auch für Hebammen. Weil wir wissen, dass es gerade in der sensiblen Gruppe bei Frauen zwischen 30 und 39 nach wie vor Vorbehalte gibt. Deswegen sind hier Hebammen sicherlich eine Gruppe, die ein großes Vertrauen genießt und ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier zu einer solchen Regelung kommen können», erläuterte Stamp.

Kurz zuvor hatte sich auch der Fraktionsvorsitzende der FDP, Christof Rasche, in diese Richtung geäußert. «Weitere Berufsgruppen müssen beim Impfen eingebunden werden. Wir haben jetzt von Zahnärzten gesprochen, von Apothekern. Da brauchen wir eine schnelle Entscheidung», sagte er in der Landtagsdebatte in Düsseldorf am Mittwoch. «Aber vielleicht gehören ja auch Hebammen und anderes Personal dazu, die sehr gut impfen könnten, denn da haben wir eine gewaltige Aufgabe», sagte FDP-Fraktionschef Christof Rasche.

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