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Brände

Supermarkt bei Großbrand zerstört: Flammen unter Kontrolle

Großbrand in einer leerstehenden Supermarkthalle mit Nervenkitzel für die Feuerwehr: Direkt neben dem riesigen Feuer liegt nämlich eine Tankstelle. Am Vormittag waren die Flammen weitgehend unter Kontrolle.

dpa

Flammen schlagen aus einem leerstehenden Supermarkt in Mülheim an der Ruhr. Foto: -

Mülheim (dpa/lnw) - Ein leerstehender Supermarkt in Mülheim ist am Montag durch einen Großbrand zerstört worden. Das etwa 150 mal 100 Meter große Gebäude habe stundenlang voll in Flammen gestanden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Das Dach sei eingestürzt. Bis zu 350 Feuerwehrleute auch aus umliegenden Städten seien im Einsatz gewesen. Am Vormittag hätten sie die Flammen weitgehend unter Kontrolle gebracht, sagte der Sprecher. Die Nachlöscharbeiten würden aber voraussichtlich noch eineinhalb bis zwei Tage dauern. «Das ist eine Herkules-Aufgabe.» Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Die Brandursache stand zunächst nicht fest.

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine Tankstelle verhindern, die direkt neben der Halle liegt. «Das war unser Hauptaugenmerk», sagte der Sprecher. Die Tankstelle sei «massiv gekühlt» worden, damit sich die großen Mengen Treibstoff nicht entzündeten. Der Brand war um kurz nach Mitternacht ausgebrochen.

Wegen der eisigen Temperaturen mussten sich die Einsatzkräfte regelmäßig abwechseln. «Alle sind schnell durch das gefrierende Löschwasser vereist», sagte der Sprecher. An den Helmen hätten sich Eiszapfen gebildet. Experten des Landesumweltamtes und der Feuerwehr führten Schadstoffmessungen durch. Anwohner sollten Fenster und Türen zunächst geschlossen halten. Aufgrund der starken Rauchbildung war die Warnapp Nina ausgelöst worden.

Am späten Vormittag gab der Krisenstabsleiter Entwarnung: Von der Asche und Brandrückständen des Feuers gingen keine schädlichen Emissionen aus, wie der Krisenstab mitteilte. Verbrannt seien neben dem Dach der Halle vor allem Kartons. Der Niederschlag sei mit Resten vergleichbar, wie sie zum Beispiel beim Grillen entstehen. Die Warnungen an die Bürger könnten deshalb aufgehoben werden.

© dpa-infocom, dpa:210208-99-345626/5

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