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Mode-Discounter

Takko erhält Finanzspritze - und reduziert Geldbedarf

Telgte

Die erzwungenen Ladenschließungen durch den Corona-Lockdwon hat der Mode-Discounter Takko in Not gebracht. Jetzt hat das Telgter Unternehmen eine Finanzspitze erhalten.

Jürgen Stilling

Eine Außenansicht einer Takko Fashion Filiale. Foto: Guido Kirchner

Der Modediscounter Takko aus Telgte hat sein akutes Liquiditätsproblem mit einer Doppelstrategie gelöst. Wie der Filialist am Montag mitteilte, sei sowohl der Finanzierungsbedarf vermindert als auch der Zufluss frischen Geldes verbessert worden.

Den Finanzbedarf habe das Unternehmen dank der hohen Kundennachfrage seit der teilweisen Wiedereröffnung verringern können. Auch das besondere Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe diesen Trend unterstützt, hieß es. Verhandlungen mit Banken, Investoren und Eigentümer hätten zudem zusätzliche finanzielle Mittel von über 54 Millionen € in die Kasse gespült.

Finanzmittel von Investoren, Banken und Eigentümer

Der lange Lockdown hatte die Telgter Modekette mit seinen mehr als 1900 Filialen in 17 Ländern und insgesamt fast 18 000 Mitarbeitern in Bedrängnis gebracht.

„Wir freuen uns, dass wir so schnell eine Lösung gefunden haben.“, erklärte der Beiratsvorsitzender und Interims-Vorstandschef, Karl-Heinz Holland. „Der Kredit ermöglicht es uns, kurzfristig unsere operativen Kosten zu decken und den Fortbestand unseres kerngesunden Unternehmens zu sichern.“

Holland betonte, dass der Eigentümer Apax Partners, verschiedene Investoren sowie die Banken dem Mode-Discounter zur Seite stünden „Wir sind den Investoren sowie den Banken sehr dankbar. Ihre unentwegte Unterstützung ist ein klares Bekenntnis zu Takko Fashion und seiner großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Zusätzlich gebe die kürzlich beschlossene Öffnungsperspektive dem Unternehmen Zuversicht.

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