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Taser bei Polizei: Bisher «keine schweren Zwischenfälle»

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Ein Polizeibeamter demonstriert ein Distanzelektroimpulsgerät (DEIG oder auch Taser). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

In den ersten Monaten hat es mit den testweise eingeführten Taser-Waffen bei der NRW-Polizei «keine schweren Zwischenfälle» gegeben. So meldet es das Polizei-Mitarbeitermagazin «Streife» des Innenministeriums in seiner neuen Ausgabe. Dem Ministerium liegt seit einigen Wochen ein erster Quartalsbericht vor, zu dem keine offiziellen Angaben gemacht werden. In dem Magazin ziehen Polizeitrainer allerdings ein positives Zwischenfazit.

Die Erprobungsphase der Distanzelektroimpulsgeräte (DEIG) läuft in ausgewählten Kreispolizeibehörden noch bis Ende des Jahres. Jeder vollzogene oder angedrohte Einsatz der Elektroschock-Pistolen wird zentral erfasst.

Während sich das Innenministerium vor der Pilotphase skeptisch gezeigt hatte, wird im landeseigenen Magazin «Streife» nun vor allem die abschreckende Wirkung des «Taser 7» gelobt: «Die gelbe Signalfarbe und die Warnung, gleich einen Elektroschock auszulösen, reichen oft schon», wird eine Trainerin zitiert. Ein Kollege berichtet, dass nach der Schulung auch Skeptiker überzeugt gewesen seien.

Als Beispiele wird in dem Artikel der Einsatz gegen eine Bande von mutmaßlichen Kupferdieben erwähnt: Schon der «verbale Hinweis auf das Distanzelektroimpulsgerät» habe gereicht, «um sich abführen zu lassen.»

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