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Kommunen

Tests und Öffnung: Kreis Heinsberg will Modellregion werden

Heinsberg (dpa/lnw) - Der Kreis Heinsberg hat sich beim Land NRW offiziell als Modellregion für die Öffnung von Gastronomie, Kultur- oder Sportveranstaltungen beworben. 

dpa

Ein Schild mit der Aufschrift "Kreis Heinsberg trägt Maske. Mit Verstand und solidarisch durch die Krise" hängt am Ortsrand. Vor einem Jahr wurde Gangelt im Kreis Heinsberg über Nacht bekannt. Die Kleinstadt war einer der ersten Coronavirus-Hotspots. Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg

Wie Landrat Stephan Pusch (CDU) am Mittwoch in einer Videobotschaft sagte, sehe er seinen Kreis «aufgrund unserer Historie mit dem Thema Corona prädestiniert». Der Kreis Heinsberg wurde im Februar 2020 zu einem der ersten bekannten Corona-Hotspots in Deutschland.

Pusch sagte, man sei gerade dabei, die Testinfrastruktur im Kreis intensiv auszubauen. Bald sollen demnach 80 bis 90 Teststationen zur Verfügung stehen. Er glaube aber, dass es zum freiwilligen Testen einen Anreiz brauche, auch etwas mit dem Ergebnis anzufangen. Der Kreis wolle daher einen negativen Test «wie eine Art Tagesticket» für Restaurants oder Kultureinrichtungen nutzen.

Nordrhein-Westfalen will mit etwa einem halben Dutzend Modellregionen Öffnungen coronabedingter Einschränkungen mit strengen Schutzmaßnahmen und Testkonzepten erproben. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag angekündigt. Die Landesregierung werde solche befristeten Projekte «schnell nach Ostern möglich machen», sagte Laschet. In den kommenden Tagen würden die ausgewählten Orte vorgestellt.

© dpa-infocom, dpa:210324-99-952530/2

  •   Videobotschaft von Landrat Pusch
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