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Industrie

Umsätze der NRW-Industrie brachen 2020 ein

Düsseldorf (dpa) - Die Umsätze der nordrhein-westfälischen Industrie sind im Corona-Jahr 2020 um mehr als 30 Milliarden Euro oder 8,6 Prozent eingebrochen. Insgesamt erwirtschafteten die 10 559 Industriebetriebe im bevölkerungsreichsten Bundesland im vergangenen Jahr einen Umsatz von 321,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteile. Die Inlandsumsätze sanken dabei um 7,1 Prozent und die Auslandsumsätze um 10,4 Prozent. Die Exportquote, also der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz, sank im vergangenen Jahr auf 43,7 Prozent (2019: 44,6 Prozent).

dpa

Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Daniel Reinhardt

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte 2020 der Maschinenbau mit 44 Milliarden Euro (−11 Prozent), gefolgt von der Chemischen Industrie mit 41,2 Milliarden Euro (−8,5 Prozent) und der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit 36,7 Milliarden Euro (−3,1 Prozent). Weitere umsatzstarke Wirtschaftszweige der NRW-Industrie waren die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 32,2 Milliarden Euro (−15,9 Prozent), die Herstellung von Metallerzeugnissen mit 29,9 Milliarden Euro (−9,5 Prozent) und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 26,6 Milliarden Euro (−16,3 Prozent).

Die 10 559 in Nordrhein-Westfalen statistisch erfassten Industriebetriebe beschäftigten Ende September 2020 insgesamt 1,23 Millionen Personen. Das waren 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

© dpa-infocom, dpa:210329-99-10267/2

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